Artikel 13 - noch 138 Tage bis zur Uri 18

Florian Arnold, Urner Zeitung

«Gemeinsam kann man einfach mehr bewirken»

Unter dem Titel «Smooth and Furious» machen sieben Firmen für die «Uri 18» gemeinsame Sache.


Freuen sich auf schmackhafte Smoothies mit Gemüse und Früchten aus der Region: (von links) Walti Tresch, Adrian Wipfli, Michi Gisler, Bruno Gisler, Cornel Betschart, Christian Gisler und Marc Bär. FOTO: ZVG

Freuen sich auf schmackhafte Smoothies mit Gemüse und Früchten aus der Region: (von links) Walti Tresch, Adrian Wipfli, Michi Gisler, Bruno Gisler, Cornel Betschart, Christian Gisler und Marc Bär. FOTO: ZVG

Was haben ein Möbelhändler, ein Dachdecker, ein Energielieferant, ein Baugeschäft, ein Werbebüro und zwei Elektrobetriebe gemeinsam? «Auf den ersten Blick nichts», sagt Cornel Betschart und lacht. «Aber auf den zweiten Blick erkennt man, dass sie alle von Menschen geführt werden, die in Uri etwas bewegen wollen, und einen grossen Innovationsgeist mitbringen.»

Und genau das wollen die sieben Urner Unternehmen an der Wirtschafts- und Erlebnismesse rüberbringen. Gemeinsam stellen Möbel Bär, Toni Gisler, Oeko Energie, Gislerbau, Blatthirsch, die Gemeindewerke Erstfeld und Elektro Imholz einen der grössten Stände der «Uri 18». 

Smoothies nach eigenem Gusto - und aus der Region
Die rund 128 Quadratmeter sind mit einzelnen sechseckigen Abteilen gestaltet, die an die Waben von Honigbienen erinnern. Darin präsentieren sich die einzelnen Unternehmen mit ihren eigenen Produkten. Verbinden-des Element ist ein gemeinsamer Be-reich, in dem schmackhafte Smoothies nach eigenem Gusto gemischt werden, selbstverständlich mit Produkten aus der Region. «Smooth and Furious» (zu Deutsch geschmeidig und wild) lautet der Titel des Projekts, der wohl an die Agentenserie «The Fast and the Furious» angelehnt ist. «Die Leute können an unserem Stand den breiten Mix unmittelbar genies-sen», erklärt Cornel Betschart von der Werbeagentur Blatthirsch.

Am Stand werden frische Äpfel, Ka-rotten und Tomaten direkt ab dem Hof der Familie Imhof von Attinghausen zum Mixen aufgetischt. «Auf die-se Weise haben die Gäste die Möglichkeit, sich zu erfrischen und Kraft für die weiteren Ausstellungshallen zu tanken.» Obwohl keines der sieben Unternehmen mit Obst und Gemüse handelt, soll das Mischgetränk Sinnbild sein für den Varianten- und Ideenreichtum. «Und wir glauben, dass wir alle so energiegeladen wie frische Früchte sind», ergänzt Cornel Betschart. 

«Gemeinsam gehts besser»
Dass sich die Sieben für die «Uri 18» zusammengeschlossen haben, hat einen einfachen Grund: «Gemeinsam gehts besser», sagt Cornel Betschart. «Man kann mehr bewirken.» Durch die gemeinsame Betreuung der Gäste an der Smoothie-Bar brauche jeder weniger Personal. «Und man kann vom gemeinsamen Netzwerk profitieren», betont er. Denn am Stand komme man automatisch auch mit Kunden anderer Unternehmen in Kontakt.

Für alle sieben Aussteller, die sich in der Jungen Wirtschaftskammer Uri kennengelernt haben, sei von Anfang an klar gewesen, dass man an der «Uri 18» mitmachen will. «Wir Sieben identifizieren uns sehr stark mit dem Wirtschaftsstandort», sagt Cornel Betschart. «Die Bevölkerung von Uri freut sich riesig auf die Gewerbeausstellung. Auch wir sind alle stolz auf unseren Kanton. Da ist es nichts als logisch, hier dabei zu sein.» 

Die Verträge bleiben zu Hause
Ans Geschäft denke man in so einem Moment nicht. «Die Verträge bleiben zu Hause», sagt der Werbeprofi. «Wir sind uns auch bewusst, dass die Auftragsbücher nach so einer Ausstellung nicht stärker gefüllt sein werden.» Allerdings erinnert sich Cornel Betschart noch gut an die «Uri 06». «Damals ging ein richtiger Ruck durch den Kanton.» Man müsse dabei nur an alle die Zulieferer denken. So ist denn Cornel Betschart auch dieses Mal fest überzeugt: «Die ‹Uri 18› wird dem Kanton Uri wichtige Impulse geben.




Florian Arnold
Urner Zeitung